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Holzcluster Salzburg: starke Holzwirtschaft im Bundesland Salzburg [eStrategy by metaconsulting.net]

Tag des Waldes: (Z)Eichen setzen für einen klimafitten Wald

1971 hat die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) als Reaktion auf die globale Waldvernichtung den 21. März (Frühlingsanfang) als Internationalen Tag des Waldes festgelegt. An diesem Tag richten viele Organisationen ihren Blick auf die Wälder. Liegt global der Fokus nach wie vor bei illegalen Abholzungen vor allem in den südamerikanischen Urwäldern, steht in Europa der nachhaltig bewirtschaftete Wald im Zentrum der Ziele der Waldbesitzer. proHolz Salzburg nutzt die Gelegenheit, auf die vielen ökologischen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Aspekte des Waldes und dessen Rohstoff Holz aufmerksam zu machen. 

Eschen(trieb)sterben, Ulmensterben und Klimawandel – der Wald ist auch in Salzburg von Einflüssen des globalen Handels und der Klimaerwärmung mit ihren Folgen betroffen. Gleichzeitig bietet der Wald mit dem CO2-speichernden und genialen Rohstoff Holz aber einen Teil der Lösung dieser Herausforderungen. Den Wald „klimafit“ zu machen, ist dabei das Ziel der Salzburger Waldbesitzer. 2018 startet die Landwirtschaftskammer Salzburg gemeinsam mit dem Land Salzburg unter dem Motto „(Z)Eichen setzen“ in die Frühjahrsaufforstung. Ziel ist, den Anteil an Eichen in der Verjüngung des Salzburger Waldes zu erhöhen. 

Aktuell ist insbesondere im Flach- und Tennengau das Eschensterben so weit fortgeschritten, dass in einigen Gebieten die letzten Eschen gefällt werden müssen, da diese ein Sicherheitsrisiko darstellen und durch die eintretende Fäule entwertet werden. Hier müssen Alternativen entwickelt werden, die sich mit der Eiche aus dem Fächer der heimischen Baumarten ergeben. Die Eiche ist seit einigen Jahren in allen Bereichen die Modeholzart Nr. 1. Um für genügend Nachwuchs zu sorgen und dabei die stark zurück gehende Esche zu ersetzen, werden auf den ehemaligen Eschenflächen Eichen und andere Mischbaumarten gesetzt. Dazu wird gemeinsam von der Landesregierung und der Landwirtschaftskammer Salzburg das Projekt „(Z)Eichen setzen“ und die Initiative der Waldverbände und des Ministeriums „WALD.KLIMA.FIT“ unterstützt, das helfen soll, die heimischen Wälder an den Klimawandel anzupassen. 

Eiche sehr gefragt

In ganz Europa ist seit einigen Jahren die Eiche die beliebteste Holzart für den Innenbereich. Bei der Möbelherstellung, bei Holzfußböden oder Inneneinrichtungen sind dunkle Holzarten wie die Eiche sehr gefragt. „Die Nachfrage nach Produkten aus Eiche ist anhaltend stark, entsprechend hoch ist der Bedarf an Eichenholz. Waren früher hellere Holzarten wie Buche oder Ahorn gefragt, sind es heute dunkle Hölzer wie Eiche oder Nuss. In Salzburg sind mit rund 700 Tischlereibetrieben und einigen Herstellern von Holzfußböden oder Parkett die Holzprofis stark vertreten, die heimisches Holz nachfragen. Der Bedarf ist aus Salzburg mit seinem hohen natürlichen Nadelholzanteil nicht zu decken, angrenzende Regionen mit mehr Laubholzanteil gleichen das aus,“ so Gregor Grill, Geschäftsführer von proHolz Salzburg.

Holzcluster Salzburg: starke Holzwirtschaft im Bundesland Salzburg [eStrategy by metaconsulting.net]

Unser Bundesland Salzburg ist zu 52% von Wald bedeckt und der nach- wachsende Rohstoff Holz ist eine direkte Einkommensquelle für 20.000 Erwerbstätige.

Die Wertschöpfungskette Holz mit mehr als 1.200 Betriebe bildet einen historisch gewachsenen Cluster. Unter dem Motto "Gemeinsam mehr bewegen, mit der Kraft der Kleinen" ist das Ziel des Holzcluster Salzburg, die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Holzbranche zu sichern, auszubauen und zu stärken.

Nutzen auch Sie die Möglichkeiten, die Ihnen der Salzburger Holzcluster als aktive und informative Plattform biete!