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Presseinformation Holzcluster Salzburg

 

Presseservice Holzcluster Salzburg

Mag. Herbert P. Lechner, herbert.lechner(at)holzcluster.at
DI IFHI Lisa Maria Griesebner, l.griesebner(at)holzcluster.at

 

Clustern bedeutet „bündeln“ – Kräfte bündeln und Kooperationen initiieren und begleiten sind somit auch die Hauptaufgaben des Holzcluster Salzburg. Gegründet im Jahr 2000 auf Initiative der Salzburger Landesregierung verfügt der Holzcluster Salzburg mittlerweile über einen umfangreichen Expertenpool rund um das Thema Holz.

Salzburgs holzverarbeitendes Gewerbe und die Holzindustrie sind nach dem Tourismus der zweitgrößte Wirtschaftszweig im Lande. 1.200 Betriebe beschäftigen 10.000 MitarbeiterInnen, 80% davon arbeiten in KMUs. Dazu kommen als direkte Einkommensbezieher 9.000 Waldbesitzer. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es unabdingbar, Kooperationen einzugehen und Nischen zu besetzen. Genau dafür engagiert sich  der Holzcluster Salzburg mit Erfolg: bereits 52% der Holz-Betriebe kooperieren miteinander.

Der Zeit immer einen Schritt voraus. Der Holzcluster Salzburg spürt für seine Betriebe Zukunftstrends auf, erforscht den Markt und stellt der Branche die neuesten Erkenntnisse in Weiterbildungsveranstaltungen zur Verfügung. Die Betriebe können sich dabei in den verschiedensten Bereichen fit machen: Visions- und Zielfindung, Marketing, Betriebsorganisation, Verhandlungstechniken, Beschwerdemanagement, die Salzburger Bauordnung etc. sind nur einige der Themenfelder des kontinuierlichen Wissenstransfers.

Ein spezieller Service des Holzclusters ist auch die Unterstützung im Bereich Forschung und Entwicklung. Der Holzcluster Salzburg leistet Hilfestellung beim Aufbau eines geeigneten Netzwerkes zwischen Handwerk und Instituten der angewandten Forschung.

Holz hat Zukunft. Der Anteil des Holzbaues in Salzburg bezogen auf die Anzahl fertig gestellter Gebäude ist in den vergangenen  Jahren stetig gestiegen. Sehr viele der etwa 125 Salzburger Holzbau-Meister-Betriebe (ehemals Zimmereien) sind heute verstärkt im innovativen Segment des Holzbaues tätig. Auch die 600 Tischler im Land Salzburg können zuversichtlich in die Zukunft blicken, so ferne sie Nischen besetzen und gut kooperieren – immerhin gibt Herr und Frau Salzburger pro Jahr rund € 344.- für Möbel aus.

Allein in Salzburg gibt es bereits 63.000 Ein-Personen-Haushalte, Tendenz steigend. Es werden in Zukunft also mehr Möbel benötigt. Die deutliche Zunahme im Segment der über 60jährigen – im Jahr 2030 machen sie bereits über 30% der Bevölkerung aus – beschert den Tischlern weitere Arbeiten bei der altersgerechten Adaptierung von Wohnungen. Auch in der Hotellerie und Gastronomie greift man hierzulande zunehmend zum Werkstoff Holz. Holz ist ein glaubhafter Botschafter der Alpen Region geworden und steht für Behaglichkeit und Wärme.

Exportschlager Holz. Insbesondere im Export beweisen die Unternehmen ihre Wettbewerbsstärke und sind zweitwichtigster Devisenbringer für Österreich geworden. Auf Initiative des Holzcluster Salzburg unterstützt ein eigener Exportmanager die heimischen Sägewerke beim Finden neuer Absatzmärkte im Ausland. „Go global“ lautet die Devise, denn gerade die mittelständischen Sägewerker stehen unter heftigem Kostendruck. Um weiterhin konkurrenzfähig zu sein, ist es zunehmend notwendig, mit einer perfekten technischen Ausrüstung aufzuwarten, damit pro Mann noch mehr Leistung erzielt werden kann. Die rund 100 Salzburger Sägewerker verarbeiten 1,3 Millionen Festmeter Holz, das entspricht der Leistung eines einzigen Großsägewerkes auf dem Weltmarkt. Mit einer vielseitigen Produktauswahl in höchster Qualität und „just in time“ Lieferungen werden die Sägewerker dem starken Wettbewerb aber standhalten können.

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